Mein erstes Shirt – Kirsten Kimono Tee

12. Oktober 2017 10 Von Ronja

[Werbung da Markennennung]

Wurde ja auch mal Zeit. Bisher hat sich meine Klamottennäherei ja hauptsächlich auf Röcke beschränkt und Pulswärmer, mal den ein oder anderen Schal.
Den Schnitt habe ich gewählt, weil ich ihn schon lange auf der Festplatte liegen habe, ich schon viel drüber gelesen und tolle Kimono Tees gesehen habe und vor allem, weil es nur zwei Schnittteile sind. Es sollte ja einfach sein.

Okay, mit der Teilung waren es dann vier Schnitteile und wenn man das Halsbündchen noch dazuzählt, sogar fünf. Trotzdem wahrscheinlich das einfachste Shirt, dass man nähen kann.

Das Nähen hat auch recht gut geklappt, alles mit der Nähmaschine, einem Fake-Overlockstich und zum Säumen mit der Zwillingsnadel. Dabei hab ich festgestellt, dass meine Nähmaschine echt empfindlich ist, was das Garn betrifft, wenn ich dehnbare Stiche nutze. Da muss unbedingt gutes Markengarn her, sonst geht gar nichts. 

Respekt hatte ich vor allem vor dem Halsbündchen, aber völlig zu unrecht, wie sich rausgestellt hat. Ich hab zwar den Fehler gemacht, die mittlere Naht auf das Vorderteil zu setzen, aber das lag einfach am nicht aufpassen. Sieht man im Muster aber auch nicht sofort.

Außerdem habe ich das Shirt etwas gekürzt, Geschmackssache. Beim nächsten Kimono Tee würde ich an der Hüfte noch ein oder zwei Zentimeter dazugeben, da spannt es ein kleines bisschen. Die Teilung könnte auch ein wenig höher angesetzt werden, denke ich. 

Die Stoffe habe ich auf dem Stoffmarkt gekauft, dort war ich vor ein paar Wochen spontan zum ersten Mal und hab gleich ein paar Meter Jersey zum Üben eingekauft. Absolute Reizüberflutung, mein Budget hab ich fast restlos ausgeschöpft. Gut, dass ich mir ein Limit gesetzt habe. Aber auch ein paar tolle Schätze konnte ich nach Hause tragen, gelohnt hat es sich auf jeden Fall.

Und mein Kimono Tee schicke ich heute noch schnell zu RUMS. Habt einen schönen Abend!